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Wahl 2026 Wirtschaft & Infrastruktur

ABL informierte in Brandholz

Kandidatinnen und Kandidaten der ABL in Brandholz.

Die Alternative Bürgerliste (ABL) hatte am 30. Januar zu einer Informationsveranstaltung in das ehemalige Brandholzer Schulhaus eingeladen. Alle Kandidatinnen und Kandidaten konnten sich persönlich vorstellen und jeweils die Punkte aufzeigen, die ihnen persönlich wichtig sind.

Wieland Zeitler moderierte die Veranstaltung und stellte die Punkte besonders heraus, die für die ABL die zentralen Inhalte darstellen. Hauptthema war der Erhalt der eigenen Wasserversorgung, aus welcher derzeit die Ortsteile Brandholz, Goldberg und Sickenreuth versorgt werden.

Richard Dietel verwies auf den im November vom Stadtrat gefassten Beschluss, einen Förderantrag an das Wasserwirtschaftsamt Hof zur Sanierung des Hochbehälters am Beerfleck zu stellen.

Dieter Döbl informierte die Bürger über den Zustand der örtlichen Wasserversorung und nannte auch konkrete Zahlen über die Wasserfördermenge (Schüttung) der vorhandenen und eventuell neu zu fassenden Quellen in diesem Bereich. Selbst in trockenen Monaten ist der Wasserüberschuss reichlicher als in anderen, auch deutlich größeren, Versorgungseinheiten in unserem Landkreis.

Das marode Straßennetz und der bedenkliche Haushalt der Stadt waren weitere Punkte. Anschließend beteiligten sich viele Bürger aktiv an den Gesprächen und tauschten Informationen und Wissen aus.

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Solide Finanzen Wahl 2026

Wichtige Aufgaben zuerst: Klarer Fokus, solide Finanzen!

Goldkronach stand lange Zeit für eine solide Haushaltspolitik. Diese Zeiten sind vorbei! Wie kommt die Stadt aus der Finanzmisere?

Unter Bürgermeister Günter Exner war es gelungen, die Pro-Kopf-Verschuldung auf unter 630 Euro zu senken (Stand 2013) – und das mitten in der Finanzkrise ab 2009. Seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Bär ist die Verschuldung angestiegen und liegt nun bei etwa 1.800 Euro. Schon wird über Stabilisierungshilfe gesprochen.

Damit drohen schmerzhafte Auflagen, höhere kommunale Steuern und Gebühren:

  • Der Konsolidierungsdruck würde zu Kürzungen im sozialen oder kulturellen Bereich führen.
  • Durch die Abhängigkeit vom Freistaat und die Einbindung der Kommunalaufsicht verlöre die Stadt viele Handlungsspielräume.
  • Dabei dient die Hilfe oft dazu, kurzfristige Haushaltslöcher zu. Langfristige, strukturelle Verbesserungen sind damit kaum leistbar.
  • Auch der Investitionsstau bei der Infrastruktur bliebe bestehen.

Das alles gilt es zu verhindern: Wir wollen zurück zu einer langfristigen Haushaltsplanung mit wirtschaftlicher Vernunft!

Während Goldkronach mit dem derzeitigen Kurs in Richtung Stabilisierungshilfe treibt, wollen wir eine Konzentration auf die Kernaufgaben der Stadt: Der Fokus muss auf der öffentlichen Daseinsvorsorge liegen. Jetzt ist nicht die Zeit für teure Prestigeprojekte!

Das Millionengrab „Humboldt-Park“ konnte eine engagierte Initiative verhindern. Aber unsere Stadt muss sich auch für die wirklich wichtigen Projekte besser aufstellen: Die Ausgaben dürfen nicht aus dem Ruder laufen wie bei der Sanierung der Schule oder der Containerlösung für den Kindergarten (allein 30.000€ Energiekosten pro Jahr)!

Bauen in Goldkronach braucht mehr Expertise – das fordern wir schon lange. Die Verwaltung darf externen Ingenieurbüros nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sein. Wir wollen die Kontrolle wieder selbst übernehmen: Wir möchten gemeinsam mit Nachbarkommunen einen Bauingenieur fest anstellen. Von der internen fachlichen Prüfung wird Goldkronach profitieren – auch finanziell.