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Wahl 2026 Wirtschaft & Infrastruktur

ABL informierte in Brandholz

Kandidatinnen und Kandidaten der ABL in Brandholz.

Die Alternative Bürgerliste (ABL) hatte am 30. Januar zu einer Informationsveranstaltung in das ehemalige Brandholzer Schulhaus eingeladen. Alle Kandidatinnen und Kandidaten konnten sich persönlich vorstellen und jeweils die Punkte aufzeigen, die ihnen persönlich wichtig sind.

Wieland Zeitler moderierte die Veranstaltung und stellte die Punkte besonders heraus, die für die ABL die zentralen Inhalte darstellen. Hauptthema war der Erhalt der eigenen Wasserversorgung, aus welcher derzeit die Ortsteile Brandholz, Goldberg und Sickenreuth versorgt werden.

Richard Dietel verwies auf den im November vom Stadtrat gefassten Beschluss, einen Förderantrag an das Wasserwirtschaftsamt Hof zur Sanierung des Hochbehälters am Beerfleck zu stellen.

Dieter Döbl informierte die Bürger über den Zustand der örtlichen Wasserversorung und nannte auch konkrete Zahlen über die Wasserfördermenge (Schüttung) der vorhandenen und eventuell neu zu fassenden Quellen in diesem Bereich. Selbst in trockenen Monaten ist der Wasserüberschuss reichlicher als in anderen, auch deutlich größeren, Versorgungseinheiten in unserem Landkreis.

Das marode Straßennetz und der bedenkliche Haushalt der Stadt waren weitere Punkte. Anschließend beteiligten sich viele Bürger aktiv an den Gesprächen und tauschten Informationen und Wissen aus.

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Bürgerbeteiligung Sport & Freizeit Wirtschaft & Infrastruktur

Mit dem Fahrrad nach Bayreuth: Lückenschluss jetzt!

Haben Sie schon einmal versucht, mit dem Fahrrad nach Bayreuth zu fahren? Könnten Sie sich vorstellen, mit dem E-Bike zu pendeln? Dann ist Ihnen wahrscheinlich schon klar: Goldkronach und das Fichtelgebirge brauchen endlich einen sicheren Radweg nach Bayreuth!

Wo ein politischer Wille ist, da ist auch ein Radweg!

Leider macht dieses wichtige Projekt seit Jahren keinerlei sichtbare Fortschritte. Dabei sind Radwege von Bund und Land gewollt und werden gefördert! Wir sind sicher: Wo sich Stadt und Landkreis energisch einsetzen, da gibt es eine Lösung.

Derzeit verhindern das Wege-Wirrwarr und die Unfallgefahr zwischen Flugplatz und Allersdorf Tourismus und nachhaltige Mobilität.
Unser Ziel ist es, die Radweg-Lücke zwischen der B303 (im Bereich Bruckmühle bei Bad Berneck) und dem Kreisverkehr in Laineck entlang der Staatsstraße 2163 zu schließen.

Die aktuelle Situation ist für Radler gefährlich

Dadurch wird der Radverkehr sicherer und die Region attraktiver für Radfahrer: Für Touristen auf Main- oder Fichtelgebirgsradweg. Und für Pendler, die nicht die 9 km Fahrstrecke nach Bayreuth fürchten, sondern die gefährlichen Überholmanöver am Bindlacher Berg.

Stadt, Landkreis und Ämter können gemeinsam viel erreichen. Dazu müssen aber alle Beteiligten mehr Einsatz zeigen! Der Forderung nach einem sicheren Radweg möchten wir neuen Nachdruck verleihen – mit einer Petition, die Sie hier unterzeichnen können.

Lückenschluss jetzt: Hier die Petition unterzeichnen

Mit dieser Unterschriftenaktion fordern UBL und ABL von den Entscheidungsträgern und den Ämtern die zügige Realisierung des seit Langem geplanten Radwegs. Adressaten der Aktion sind der Landkreis Bayreuth, das Staatliche Bauamt Bayreuth sowie das Amt für Ländliche Entwicklung in Oberfranken.

Besonders kritisch sehen die Initiatoren, dass der Handlungsbedarf für den Radweg von den zuständigen Ämtern und Gemeinden bereits seit geraumer Zeit festgestellt wurde – die Öffentlichkeit aber nichts über konkrete Schritte zur Umsetzung erfährt.

Wir rufen daher alle Befürworterinnen und Befürworter des Projekts zur Unterstützung auf. Angesprochen sind insbesondere politische Ortsverbände, Parteien, Rathäuser sowie verkehrspolitische Initiativen und Vereine wie etwa ADFC oder Fichtelgebirgsverein.

Jede Unterschrift trägt dazu bei, den politischen Druck zu erhöhen und die längst überfällige Umsetzung des Radwegs endlich voranzubringen!

Hier geht es zur Petition.

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Familie & Jugend Wahl 2020 Wirtschaft & Infrastruktur

Wasser, Straßen, Betreuung: Vorfahrt für wichtige Investitionen

Kita Goldkronach
Der Neubau der Krippe wurde auf UBL-Initiative für 24 Plätzen geplant. Wir wollen weiter in Betreuung investieren!

Infrastruktur ist das Rückgrat einer funktionierenden Stadt

Wasser, Straßen, Schule, Wohnen: Kommunale Infrastruktur ist das Rückgrat einer Gemeinde. Daran misst sich, wie gut die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger versorgt.

Grundversorgung ist wichtiger als Prestigeprojekte

Goldkronach darf die öffentliche Daseinsvorsorge nicht zugunsten von Prestigeprojekten vernachlässigen! Ein zukunftsfähiges Goldkronach braucht tatkräftige Infrastrukturpolitik. Sie kommt allen Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugute.

Was wir tun wollen

  • Die Wassergebühren müssen stabil gehalten werden. Die Stadt muss dafür sorgen, dass Trink- und Abwasseranlagen instand gehalten werden.
  • Goldkronach soll staatliche Förderung (RZWas) nutzen, die nur zeitlich begrenzt zur Verfügung steht! Dafür müssen jetzt Mittel bereitgestellt werden. Einen entsprechenden Antrag hat die UBL- und ABL-Fraktion im Stadtrat gestellt.
  • Goldkronach und seine Ortsteile müssen möglichst mit eigenem Trinkwasser versorgt werden. Daher müssen Anlagen jetzt saniert und neue Quellen erschlossen werden.
  • Das Straßen- und Wegenetz muss erhalten werden. Es fehlt an der Koordination. Wir halten es für sinnvoll, gemeinsam mit einer Nachbarkommune dafür mittelfristig einen Bauingenieur einzustellen, der Kosten sparen würde.

Schule, Kindergarten, Hort: Familienfreundliche Taten statt Worte

Für uns gehören auch Schule und Betreuung zu den Kernaufgaben der Kommune. Familienfreundlich wird Goldkronach nicht durch öffentlichkeitswirksame Worte, sondern durch Taten. Es war die UBL, die dafür gesorgt hat, den Neubau der Krippe mit 24 Plätzen auszustatten. Mit der Aufnahme der Schule in das KIP-Programm stehen hohe Fördermittel zur Verfügung. Diese Chance müssen wir nutzen! Ideen und Visionen darf man auch aussprechen: Warum nicht die 5. und 6. Klasse zurück nach Goldkronach holen – statt eines teuren Neubaus in Bad Berneck?

Die UBL hat im Stadtrat einen Hort für Grundschulkinder initiiert

Die UBL hat die Zeichen der Zeit erkannt: Wir haben durch unseren Antrag einen Hort für Grundschulkinder auf den Weg gebracht. Goldkronach muss jungen Familien helfen und braucht zeitgemäße Betreuungsmöglichkeiten!

Bildungsgerechtigkeit herstellen!

Wir haben große Wertschätzung für die aktuelle Mittagsbetreuung der Grundschüler. Aber wir möchten die Betreuung deutlich ausbauen! Goldkronach soll einen Hort im Sinne des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes bekommen. Mit deutlich mehr Platz und Personal! Für Familien, für Alleinerziehende, um Kinder unabhängig ihres sozialen Hintergrunds zu fördern und echte Chancengleichheit herzustellen!

Sicherer Fußweg in Leisau
Sicherer Fußweg bei Leisau, gebaut unter UBL-Bürgermeister Exner: Warum geht das nicht auch in Brandholz?

Klartext: Was unsere Kandidatinnen und Kandidaten sagen

„Wenn ich in meinem Heimatort Brandholz unterwegs bin, sehe ich Vieles, was zu verbessern wäre: Straßen mit Schlaglöchern, unterspülte Mauern, fehlende Fußwege. Vor allem liegt mir aber die Wasserversorgung am Herzen. Goldkronach muss seine Kernaufgaben erledigen, und zwar schnell. Das käme allen in Goldkronach zugute. Wir müssen die Prioritäten anders setzen und den Investitionsstau beheben!“

Richard Dietel, ABL, Platz 1

„In Goldkronach fehlen Mietwohnungen und das Seniorenheim hat keine Kapazitäten mehr. Die Stadt muss ein Konzept entwickeln, wie diese Probleme zu lösen sind. In der Innenstadt gibt es Potenzial! Wir müssen auf Eigentümerinnen und Eigentümer zugehen, Ideen aufzeigen und Fördermöglichkeiten nutzen.“

Ute Schulze, UBL, Platz 15

„Als Praktiker im Straßen- und Tiefbau sehe ich viele Verbesserungsmöglichkeiten. Ich möchte dazu beitragen, dass nachhaltiger geplant und gebaut wird. Es geht hier auch um Steuergeld!“

Stefan Retsch, ABL, Platz 8

„In Nemmersdorf gäbe es viel zu tun: Hochwasserschutz, die Straßen in Birkig oder rauf nach Haag. Für die Stadt müsste es Priorität haben, die Infrastruktur in Schuss zu halten!“

Anita Reichardt, ABL, Platz 4
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Familie & Jugend Wahl 2020 Wirtschaft & Infrastruktur

Lieber mal schnell neu bauen?

Die Kneipp-Schule in Bad Berneck, wohin Goldkronachs Mittelschüler zur Schule gehen, braucht mehr Platz. Nun soll ein Neubau her. Der Platz dafür ist fraglich, die Kosten unbekannt, aber Goldkronachs Bürgermeister hat schon zugestimmt. Dabei hat die Schule in Goldkronach auch schon für weit mehr als die aktuell sechs Klassen funktioniert.

Goldkronach Schule
Naheliegende Lösung: Könnten nicht Teile der Goldkronacher Schule genutzt werden?

Dass die Schule mehr Platz braucht, ist nachvollziehbar

Laut der Bernecker Schulleitung besteht mittelfristig Bedarf für zwölf Mittelschulklassen, denn neuerdings ist auch Gefrees dem Schulverband beigetreten. Bad Berneck, Goldkronach, Bischofsgrün gehören bereits dazu. Pro Schüler überweist jede Kommune knapp 1370 Euro an den Schulverband, dazu kommt noch eine Investitionsumlage.

Warum gibt es keine Informationen?

Nun soll ein Neubau in Bad Berneck das Platzproblem lösen. Entstehen soll er auf dem Grundstück des ehemaligen Schwimmbades. Und nun wird’s pikant: Eigentlich hatten sich viele Bernecker schon auf ein Freizeit- und Sportgelände dort gefreut. Dieses „letzte Filetgrundstück in Stadtbesitz“ möchte nun aber der Schulverband kaufen und bebauen. Die Kosten dafür sind unbekannt, auch Informationen zu den Planungen gibt es keine. Der Goldkronacher Stadtrat wurde nicht informiert. Trotzdem wurde vom Schulverband mit der Stimme von Bürgermeister Bär beschlossen, sich um das Grundstück zu bemühen und einen Architekten für den Neubau zu finden!

Wäre der Platz schon da?

Wir erwarten eigentlich, dass sich ein Bürgermeister für seine Stadt und dazu für eine naheliegende, kostengünstige und ressourcenschonende Lösung einsetzt. Er sitzt für seine Stadt im Gremium, er müsste Bescheid wissen. Goldkronachs Schule wurde für mehr Klassen gebaut, wird instandgehalten, geputzt und beheizt. Die Goldkronacher Schule wird für rund 1,5 Millionen Euro saniert. Die Infrastruktur ist da, es muss vielleicht gar keine zusätzliche Millioneninvestition sein. Gleiches ist in Bischofsgrün oder dann Gefrees zu prüfen.

Günstig, nachhaltig, naheliegend

Diese Millionen könnten dem Steuerzahler gespart werden. Mit dem Bus transportiert müssen die Kinder und Jugendlichen ohnehin werden. Die dezentrale Lösung wäre eine naheliegende: Bestehende Gebäude nutzen, den teuren Neubau überdenken. Und vor allem: Erst einmal fragen und diskutieren, so wie das ehrliche, transparente Politik erfordern würde – statt im stillen Kämmerlein über Millionen zu befinden.

Vor vollendete Tatsachen gestellt?

„Da stellt sich doch die Frage, ob diese großen Ausgaben notwendig sind. Genaue Kosten werden ja vorsichtshalber gar nicht genannt“, erklärt Bürgermeisterkandidat Manfred Hautsch (UBL). „Warum wird im Stadtrat nicht über dieses Thema gesprochen? Sollen wir wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden?“

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Meine Meinung Wirtschaft & Infrastruktur

Meine Meinung: Endlich die Wasserversorgung anpacken!

Notversorgung Brandholz, Goldberg, Sickenreuth und auch Goldkronach mit Wasser der Benker Gruppe

Nachdem die Benker Gruppe die Aufnahme von Brandholz, Goldberg, Sickenreuth und Goldkronach als Vollversorger abgelehnt hat, steht zu mindest die Aufnahme von Brandholz in die sog. „Notversorgung“ im Raum.

Wie aus der Niederschrift der Stadt Goldkronach nachzulesen ist (siehe Sitzung vom 20.9.2017) sollten Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Erhaltung unserer Wasserversorgung vorgenommen werden. Wann erfolgten diese??? Wir fanden hierzu keine Informationen! Goldkronachs Bürger haben viel Geld für die Aufbereitungsanlage bezahlt um unser Wasser zu erhalten und nicht Benker Gruppe. Brandholz hatte immer ein sehr gutes Wasser – wo ist die UV- Bestrahlungsleuchte – oder muss erst ein Stromanschluss gelegt werden?
Christoph Süß vom BR Quer hat gestern darüber berichtet und vor allem wurde auf die möglichen Ursachen hingewiesen!
Wann wird bei uns entsprechend etwas unternommen und nicht nur geredet sondern gehandelt – aber nicht mit Benker Gruppe – das will Niemand – für Nemmersdorf soll ein neuer Brunnen gebohrt werden.

Landesgartenschau Goldkronach bekundet Interesse mit Landkreisgemeinden, siehe Kurier vom 19.11.2018, ist dafür Geld da? Für viele Städte z. B. Würzburg war das ein Draufzahlgeschäft in Millionenhöhe.

Strabs: Immer wieder lehnt unser Stadtrat die UBL-Anträge zur Abschaffung ab- warum?


Warum diese Rubrik? Wir haben uns Transparenz auf die Fahnen geschrieben und glauben, dass das einer differenzierten Meinungsbildung über kommunalpolitische Themen zuträglich ist. „Meine Meinung“ zeigt, der Titel sagt es bereits, eine alternative Sicht auf. Es ist jeweils die des Autors oder der Autorin, diese muss nicht mit der Meinung der UBL-/ABL-Fraktion übereinstimmen.