Die Unabhängige Bürgerliste und die Alternative Bürgerliste bedanken sich bei ihren Wählerinnen und Wählern für den großen Vertrauensbeweis. Die UBL holte bei der Stadtratswahl 16,4 % der Stimmen, die ABL 7,9 %.
Gemeinsam liegen unsere Listen bei insgesamt 24,3 % der Stimmen. Damit sind wir wie 2014 und 2020 stabil oberhalb der 20 %. Besonders freuen wir uns, dass wir im Vergleich zu 2020 noch einmal hinzugewinnen konnten (damals 22,7 %).
Mehr Stimmen – trotzdem ein Sitz weniger
Leider ist das Sitzzuteilungsverfahren sehr ungünstig für unsere Listen. Trotz des insgesamt besseren Ergebnisses verlieren wir einen Sitz im Goldkronacher Stadtrat und werden künftig drei Stadträte stellen:
Christian Wunderlich (UBL)
Dr. Friedrich Nüssel (UBL)
Wieland Zeitler (ABL)
Wir gratulieren unseren drei gewählten Stadträten herzlich und freuen uns auf die Arbeit in der kommenden Legislaturperiode.
Kritisch und konstruktiv für unsere Stadt
Auch den Mandatsträgerinnen und -trägern der anderen Gruppen und Parteien möchten wir unsere Glückwünsche aussprechen und eine glückliche Hand für unser Goldkronach wünschen.
Einen Dank möchten wir auch auf diesem Wege noch einmal allen Engagierten für UBL & ABL, insbesondere unseren Kandidatinnen und Kandidaten, aussprechen. Demokratie lebt von Eurem ehrenamtlichen Einsatz!
Die Kommunalpolitik werden wir auch von 2026 bis 2032 jederzeit kritisch und konstruktiv begleiten, mit vollem Einsatz für unsere Stadt. Alle Interessierten laden wir zur Mitarbeit ein: Sprechen Sie uns einfach an – online oder persönlich.
Der nächste Stammtisch der Unabhängigen Bürgerliste (UBL) und Alternativen Bürgerliste (ABL) findet am kommenden Montag, 16. Oktober, um 20 Uhr im Sportheim der SpVgg Goldkronach (Peuntgasse 20) statt. Unsere Stadträte stehen für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzliche eingeladen.
Unser Marktplatz hat ein echtes Gemeinschaftshaus verdient!
Ein Bürgerbegehren aus dem Nichts
Aus der Presse und mit großem Erstaunen haben wir zur
Kenntnis genommen, dass aus den Reihen der Frauenliste ein Bürgerbegehren initiiert
worden ist, das zum Ziel hat, das lange geplante Gemeinschaftshaus für
Goldkronach auf ein Rumpfprojekt zusammenzustreichen.
Die Vorwürfe sind haltlos
Die Vorwürfe richten sich im Wesentlichen gegen den geplanten Anbau, der nichts weniger als das Herzstück des Projekts darstellt. Die Initiator*innen nennen das mit aller Sorgfalt, Sinn und Verstand auf den Weg gebrachte Leuchtturmprojekt einen „Prachtbau“ und behaupten, die Öffentlichkeit sei über dessen Planung im Unklaren gelassen worden. Diese Vorwürfe entbehren jeder Grundlage.
Ein transparentes Verfahren
Denn das Verfahren war und ist transparent: Mehrere Workshops und Planungsausschüsse – an denen die Vertreterin der Frauenliste selbstverständlich teilnahm – haben ein Raumprogramm erarbeitet. Die Planungen wurden bereits im November 2019 im Mitteilungsblatt, das alle Goldkronacher Haushalte kostenlos erhalten, veröffentlicht.
Sinnvolles Projekt, breite Mehrheit
Hinter dem Gemeinschaftshaus steht seit der vergangenen Legislaturperiode die überwältigende Mehrheit des Stadtrats, mit dessen Entscheidungen wir bekanntermaßen ansonsten nicht in jeder Frage konform gehen. In dieser großen Mehrheit spiegelt sich, dass das Gemeinschafts- oder Bürgerhaus nach dem aktuellen Planungsstand ein sinnvolles und nachhaltiges Projekt für alle Bürgerinnen und Bürger Goldkronachs und seiner Ortsteile ist.
Der Raumbedarf ist unstrittig
Dieses sorgsam ausgearbeitete und tragfähige Konzept stellt einen
fraglos vorhandenen Raumbedarf in Goldkronachs Stadtmitte ins Zentrum. Am Marktplatz,
der guten Stube unserer Stadt, soll ein attraktiver Veranstaltungsraum
entstehen, der schlichtweg bis dato fehlt. Bürgerinnen und Bürger müssen sich
bei öffentlichen Gemeinderatssitzungen nicht mehr im viel zu engen Rathaus
drängen, Vorträge, Trauungen, Festakte oder kommunale Ehrungen erhalten den
Rahmen, der der Stadt Goldkronach würdig ist.
Der Veranstaltungsraum ist das Herzstück des Gemeinschaftshauses
Um es deutlich auszudrücken: Ohne einen optimierten, großen Veranstaltungsraum mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, gegen den sich das Bürgerbegehren im Kern wendet, macht das ganze Projekt keinen Sinn. Dass statt dieses Herzstücks allerlei weltfremde Halbheiten wie ein Biergarten als angebliches „Konzept“ ausgegeben werden, schlägt dem Fass den Boden aus. Weder wäre ein Biergarten wegen des Lärmschutzes im Garten hinter dem Haus denkbar, noch gehört er im Hinterhof versteckt – mit solchen Ideen muss unser Marktplatz aufgewertet werden!
Die Erfindung eines „Prachtbaus“
Auch die Kosten des Gemeinschaftshauses bieten keinen Ansatzpunkt für seine Diffamierung. Erstens werden diese detailliert ermittelt und kommuniziert, sobald sie seriös abzuschätzen sind – wie sich das für ein so wichtiges Projekt gehört. Zweitens wird nicht der Veranstaltungsraum den Löwenanteil zu den Kosten beitragen, vielmehr liegen diese in der denkmalgerechten Sanierung des bestehenden Gebäudes begründet – bei schlechter Bausubstanz und begrenztem Flächenangebot. Kurzum: Dass es sich bei dem Anbau um einen teuren „Prachtbau“ handelt, ist maßlos übertrieben.
Wir freuen uns auf ein Gemeinschaftshaus mit Hand und Fuß
Zusammengefasst: Es geht um ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Projekt für eine zukunftsträchtige Innenstadtentwicklung Goldkronachs. Hinter diesem Projekt stehen alle Fraktionen des Stadtrats – bis auf die Frauenliste – und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die sich ein solches Haus seit Jahren wünschen. Das Projekt macht nur Sinn, wenn es mit Hand, Fuß und Veranstaltungsraum realisiert wird. Für ein Bürgerbegehren, das eine solide, nachhaltige, zukunftsträchtige Planung als Großmannssucht diffamiert, haben wir kein Verständnis.
Der erste Stammtisch seit der Corona-Krise findet am Montag, 29. Juni 2020, statt.
Bitte beachtet, dass am Veranstaltungsort – Sportheim, Peuntgasse 20 – selbstverständlich die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln Gültigkeit haben. Neben den Stadtratsthemen für Mittwoch soll es u.a. um die Ergebnisse der „Städtebauklausur“ mit den Architekten betreffend die weiteren Planungen am Bürgerhaus sowie die Ideen zur Peuntgasse (Straßenbau/Wohngebiet) gehen.
Menschen aus allen Ortsteilen sind die Alternative Bürgerliste für 2020
Kandidatinnen und Kandidaten der ABL mit Manfred Hautsch, Bürgermeisterkandidat der UBL
Die Alternative Bürgerliste (ABL) hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 in Goldkronach nominiert. Eine starke Liste voller Menschen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen wollen.
Brandholz, Nemmersdorf, Dressendorf, Sickenreuth, Pöllersdorf oder Goldberg
Das Besondere an der ABL: Sie vereint Menschen aus vielen verschiedenen Ortsteilen Goldkronachs. Nemmersdorferin oder Brandholzer, aus Sickenreuth oder vom Goldberg: Alle wollen an einem Strang ziehen und die wichtigen Aufgaben anpacken – Gehweg für Brandholz, Hochwasserschutz für Nemmersdorf, Wegenetz zwischen Dressendorf und Pöllersdorf.
Wichtige Aufgaben anpacken: Unterstützung für Manfred Hautsch
Das sind nur einige konkrete Projekte, die Bürgermeisterkandidat Manfred Hautsch (UBL) ansprach. Er stellte sich auf der Aufstellungsversammlung vor, die Kandidatinnen und Kandidaten der ABL sicherten ihm ihre Unterstützung zu. Das gemeinsame Ziel: Goldkronach nach vorne bringen, die wichtigen Aufgaben anpacken – mit einem tatkräftigen, transparent arbeitenden Bürgermeister und engagierten Stadträt*innen aus allen Ortsteilen.