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Bürgerbeteiligung Sport & Freizeit Wirtschaft & Infrastruktur

Mit dem Fahrrad nach Bayreuth: Lückenschluss jetzt!

Haben Sie schon einmal versucht, mit dem Fahrrad nach Bayreuth zu fahren? Könnten Sie sich vorstellen, mit dem E-Bike zu pendeln? Dann ist Ihnen wahrscheinlich schon klar: Goldkronach und das Fichtelgebirge brauchen endlich einen sicheren Radweg nach Bayreuth!

Wo ein politischer Wille ist, da ist auch ein Radweg!

Leider macht dieses wichtige Projekt seit Jahren keinerlei sichtbare Fortschritte. Dabei sind Radwege von Bund und Land gewollt und werden gefördert! Wir sind sicher: Wo sich Stadt und Landkreis energisch einsetzen, da gibt es eine Lösung.

Derzeit verhindern das Wege-Wirrwarr und die Unfallgefahr zwischen Flugplatz und Allersdorf Tourismus und nachhaltige Mobilität.
Unser Ziel ist es, die Radweg-Lücke zwischen der B303 (im Bereich Bruckmühle bei Bad Berneck) und dem Kreisverkehr in Laineck entlang der Staatsstraße 2163 zu schließen.

Die aktuelle Situation ist für Radler gefährlich

Dadurch wird der Radverkehr sicherer und die Region attraktiver für Radfahrer: Für Touristen auf Main- oder Fichtelgebirgsradweg. Und für Pendler, die nicht die 9 km Fahrstrecke nach Bayreuth fürchten, sondern die gefährlichen Überholmanöver am Bindlacher Berg.

Stadt, Landkreis und Ämter können gemeinsam viel erreichen. Dazu müssen aber alle Beteiligten mehr Einsatz zeigen! Der Forderung nach einem sicheren Radweg möchten wir neuen Nachdruck verleihen – mit einer Petition, die Sie hier unterzeichnen können.

Lückenschluss jetzt: Hier die Petition unterzeichnen

Mit dieser Unterschriftenaktion fordern UBL und ABL von den Entscheidungsträgern und den Ämtern die zügige Realisierung des seit Langem geplanten Radwegs. Adressaten der Aktion sind der Landkreis Bayreuth, das Staatliche Bauamt Bayreuth sowie das Amt für Ländliche Entwicklung in Oberfranken.

Besonders kritisch sehen die Initiatoren, dass der Handlungsbedarf für den Radweg von den zuständigen Ämtern und Gemeinden bereits seit geraumer Zeit festgestellt wurde – die Öffentlichkeit aber nichts über konkrete Schritte zur Umsetzung erfährt.

Wir rufen daher alle Befürworterinnen und Befürworter des Projekts zur Unterstützung auf. Angesprochen sind insbesondere politische Ortsverbände, Parteien, Rathäuser sowie verkehrspolitische Initiativen und Vereine wie etwa ADFC oder Fichtelgebirgsverein.

Jede Unterschrift trägt dazu bei, den politischen Druck zu erhöhen und die längst überfällige Umsetzung des Radwegs endlich voranzubringen!

Hier geht es zur Petition.

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Bürgerbeteiligung Stadtrat

Nächster UBL-Stammtisch am 16. Oktober

Der nächste Stammtisch der Unabhängigen Bürgerliste (UBL) und Alternativen Bürgerliste (ABL) findet am kommenden Montag, 16. Oktober, um 20 Uhr im Sportheim der SpVgg Goldkronach (Peuntgasse 20) statt. Unsere Stadträte stehen für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzliche eingeladen.

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Bürgerbeteiligung Solide Finanzen

Am 26. September mit „Ja“ stimmen!

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Bürgerbeteiligung Solide Finanzen Wahl 2020

Risiko ohne Konzept? Das Wichtigste zum Humboldtpark

Goldkronacher Schloss
Am Goldkronacher Schloss soll mit großem Risiko ein kleiner Park entstehen

Ob im persönlichen Gespräch oder in den Medien: Kein anderes Thema beschäftigt Goldkronach so sehr wie der „Humboldtpark“.

Es hätte ein gutes Projekt sein können

Das Projekt wurde von einem Verein initiiert. An seiner Spitze stehen Hartmut Koschyk und Bürgermeister Bär. Geplant ist ein 1,4 Hektar kleiner Park am Goldkronacher Schloss.

Wäre sichergestellt, dass alle Einheimischen Zugang erhalten, dass das Projekt solide finanziert ist und es ein kluges Gesamtkonzept gibt – dann könnte der Park eine Bereicherung sein. Leider ist es nicht so!

Millionen-Risiko für unsere Stadt

Die Investitionssumme von 1,8 Millionen Euro ist dabei nicht einmal das Problem. Denn außerdem muss die Stadt Goldkronach für Busparkplätze, Wege und den Neubau von Toiletten und weiteren Räumlichkeiten („Casa Humboldt“) sorgen.

Dazu kommen unkalkulierbare Betriebskosten für den Unterhalt des Parks: Die Stadt hat Garantien über 50.000 Euro im Jahr abgegeben – das wären bis zu 1,5 Millionen Euro in 30 Jahren nach dem derzeitigen Betreibervertrag. Millionen, die anderswo fehlen!

Es gibt kein Gesamtkonzept

Unserer Ansicht nach mangelt es an einem Gesamtkonzept. Woher sollen die 15.000 (!) Besucher im Jahr kommen? Zum Vergleich: Das Goldbergbaumuseum wird derzeit von 800 Menschen jährlich besucht.

Und es gibt planerische Defizite: Für den Park liegt noch kein Baurecht vor, es gibt lediglich einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan, aber kein Konzept für die Erschließung des Geländes, für Parkplätze und Besucherverkehr.

Goldkronach
Reizvolles Goldkronach: Wie könnte ein Tourismuskonzept aussehen?

Hinzu kommt: Mit der millionenschweren Investition fällt die Stadtspitze ganz nebenbei eine tourismuspolitische Grundsatzentscheidung: Goldkronach = Humboldt. Wir glauben, dass diese Engführung zu diskutieren wäre. Goldkronach hat mehr zu bieten!

Warum wird diese Entscheidung ohne touristische Expertise gefällt? Warum wird kein unabhängiger Experte im Stadtrat gehört? Warum wird nicht zunächst ein Tourismuskonzept erstellt, das alle Potenziale einschließt und bewertet?

Demokratie und Beteiligung unerwünscht?

Es geht um ein Millionenprojekt, das noch unsere Kinder betrifft. Die Bürgerinnen und Bürger müssen das letzte Wort haben. Bürgermeister Bär und die Ratsmehrheit haben den Antrag der UBL auf eine Bürgerbefragung aber abgeblockt.

Neben Bär gehörten auch mehrere Stadträte zur Vorstandschaft des Park-Vereins. Wir sehen eine solche Interessenverquickung als problematisch an. Wir sagen: Demokratisch und transparent geht anders! Goldkronachs Bürgerinnen und Bürger müssen mitentscheiden!

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Bürgerbeteiligung Termine

Offener Stammtisch am 17. Februar

Wie immer findet unser offener Stammtisch am Montag vor der Stadtratssitzung statt, also Montag, den 17. Februar 2020, um 20.00 Uhr in der Gaststätte Alexander von Humboldt (Meister Bär) in Goldkronach. Dazu ergeht herzliche Einladung!